Der Himmel und die Luft zum Atmen
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Die Romanfigur Gottfried Frank wurde aus den Erinnerungen von Gottfried Frieser, Opa des Autors, geboren. Einzelheiten, die er nicht mehr rekonstruieren konnte, wurden erfunden, unterschiedliche Figuren aus verschiedenen Begebenheiten bei Bedarf zu einer Figur verschmolzen. Im Wesentlichen decken sich die Abenteuer der Romanfigur mit den Erinnerungen Gottfried Friesers.
In den ersten Kapiteln erlebt der Leser Stationen aus Gottfrieds Kinderzeit, der Hitlerjugend und der Lehrzeit. Mit achtzehn Jahren steht Gottfried beim Reichsarbeitsdienst an der Flak, kommt anschließend zur Marine und gerät nach der Kapitulation in Kriegsgefangenschaft. Die Zeit in Gefangenschaft und der abenteuerliche Weg nach Hause bestimmen die zweite Hälfte des Buches.
Insbesondere die Erlebnisse des Protagonisten in französischer Gefangenschaft zeigen ein Stück unverarbeitete Vergangenheit auf. Über die Tragödie um die deutschen Kriegsgefangenenlager, den so genannten Rheinwiesenlagern, wie Bretzenheim eines war, drang bis in die achtziger Jahre hinein kaum etwas aus den Medien an die Öffentlichkeit. Die alliierten Siegermächte verbargen die Wahrheit in ihren Archiven, und niemand konnte erfahren, dass Hunderttausende mitten in Deutschland auf Feldern ausgehungert oder erschossen wurden. Bis heute können die Enkel nicht an das Ausmaß glauben, das dahinter steckt, wenn der Opa über Sinzig, über Remagen oder Bretzenheim erzählt, falls er überhaupt darüber spricht. Im Fernsehen laufen darüber kaum Dokumentationen oder Spielfilme.
Gottfried Frieser ist nicht der einzige Zeuge. Es gibt Tatsachenberichte und Recherchen über die Verbrechen. Der Kanadier James Baque nimmt sich seit den achtziger Jahren des Themas an und veröffentlichte Bücher wie „Der geplante Tod“. Wer will, kann heute Berichte und Indizien für dieses Unrecht finden, das unter Missachtung der Genfer Konventionen passierte, und wer sucht, der findet etwas über die Rheinwiesenlager im Internet. Nur die Geschichtsbücher wollen von all dem nichts wissen.
Leseprobe 1
Leseprobe 2
Leseprobe 3
Buchrezension auf "Kasse4"
In den ersten Kapiteln erlebt der Leser Stationen aus Gottfrieds Kinderzeit, der Hitlerjugend und der Lehrzeit. Mit achtzehn Jahren steht Gottfried beim Reichsarbeitsdienst an der Flak, kommt anschließend zur Marine und gerät nach der Kapitulation in Kriegsgefangenschaft. Die Zeit in Gefangenschaft und der abenteuerliche Weg nach Hause bestimmen die zweite Hälfte des Buches.
Insbesondere die Erlebnisse des Protagonisten in französischer Gefangenschaft zeigen ein Stück unverarbeitete Vergangenheit auf. Über die Tragödie um die deutschen Kriegsgefangenenlager, den so genannten Rheinwiesenlagern, wie Bretzenheim eines war, drang bis in die achtziger Jahre hinein kaum etwas aus den Medien an die Öffentlichkeit. Die alliierten Siegermächte verbargen die Wahrheit in ihren Archiven, und niemand konnte erfahren, dass Hunderttausende mitten in Deutschland auf Feldern ausgehungert oder erschossen wurden. Bis heute können die Enkel nicht an das Ausmaß glauben, das dahinter steckt, wenn der Opa über Sinzig, über Remagen oder Bretzenheim erzählt, falls er überhaupt darüber spricht. Im Fernsehen laufen darüber kaum Dokumentationen oder Spielfilme.
Gottfried Frieser ist nicht der einzige Zeuge. Es gibt Tatsachenberichte und Recherchen über die Verbrechen. Der Kanadier James Baque nimmt sich seit den achtziger Jahren des Themas an und veröffentlichte Bücher wie „Der geplante Tod“. Wer will, kann heute Berichte und Indizien für dieses Unrecht finden, das unter Missachtung der Genfer Konventionen passierte, und wer sucht, der findet etwas über die Rheinwiesenlager im Internet. Nur die Geschichtsbücher wollen von all dem nichts wissen.
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Buchrezension auf "Kasse4"
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